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Bedienungsanleitung für Emotionen

Gepostet am 3. März 2019 um 11:05 Comments Kommentare (0)

Für alles gibt es Bedienungsanleitungen: für Handys, Werkzeug, Küchengeräte, Leitern, Haushaltsgeräte, Autos, u.s.w.:lol:

Aber für wirklich wichtige Dinge: Das Leben, die Emotionen? Nichts, nada, niente.........:(

-Nach 25 Jahren Erfahrung in eigener Praxis mit sehr vielen Hilfesuchenden habe ich mich jetzt endlich dazu entschieden einen Block zu schreiben.-

Was ist zuerst da: die Gedanken oder die Emotionen?
Das kommt darauf an wen man fragt. Der Kopfmensch sagt: der Gedanke. Der emotionale Mensch sagt: die Emotionen. In der Realität ist beides richtig. Ich werde mit etwas konfrontiert und habe sofort das Gefühl dazu - und die Gedanken sind auch sofort da. Die Problematik des Moments beginnt genau jetzt!!

Emotionen und Gedanken manifestieren sich im System Mensch. Wenn es ein schönes Erlebnis war - gute Gedanken, gute Gefühle, dann kann ich ein Leben lang davon zehren. Typisches Beispiel: Musik. Schönes Erlebnis mit einer bestimmten Musik im Hintergrund. Und wenn es 20 Jahre später ist und diese Musik läuft, kommen automatisch die guten Gefühle, und vielleicht auch die guten Gedanken. Wobei die bewußten Gedanken irgendwann verschwinden, vergessen werden. Die Emotionen aber niemals!

Das Gleiche gilt natürlich auch für unangenehme Situationen, Traumen, Szenen u.s.w. Das wird genauso im System Mensch gespeichert. Dazu eine kleine Geschichte:

Wer bist Du? Bist Du wirklich Du?


  • Bist du der Mensch der seine Träume lebt? Leben darf?
  • Ist es dir egal was deine Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen, Familienmitglieder von dir denken?
  • Kleidest du dich wie du möchtest?
  • Hast du den Job der dich glücklich macht? Den du immer schon wolltest?
  • Hast du die Ausbildung gemacht die du wolltest? Von der du immer geträumt hast?
  • Lebst du dein Leben so wie du das immer wolltest, wie du es willst?
  • Sagst du wirklich was du sagen möchtest?


Von den 7 Fragen wirst du wahrscheinlich 7 mit Nein beantworten!

Du hast seit der frühesten Kindheit gehört, gelernt und vorgelebt bekommen:


  • Träum nicht immer vor dich hin. Das Leben ist kein Ponnyhof, das Leben ist ein ewiger Kampf! Mit Träumereien verdienst du kein Geld.
  • Was sollen denn die Nachbarn von dir denken?
  • Was sollen denn deine Freunde von dir halten, wenn du..........
  • Und deine Arbeitskollegen wenn du dich so kleidest?
  • Du musst so leben und dich verhalten wie die Anderen damit du kein Außenseiter bist!


Zack: und da ist sie, die Spirale, das sogenannte Hamsterrad!

Unbemerkt vom Gefühl hat das Gehirn dein Leben übernommen! Besser und anders gesagt: nicht dein Gehirn, sondern dein Geist. Seit diesem Zeitpunkt bist du in den Überlebensmodus gegangen.

Was heißt das? Flucht, Kampf oder Totstellen.


  • Flucht: das sind die Menschen die Problemen aus dem Wege gehen, die Konfrontationen aus dem Weg gehen, die jeden Streit meiden, die sich durchs Leben schlängeln! Ganz typisch: Mobbingopfer z.B.,die alles schlucken, sich nie wehren, die meinen immer Mitläufer sein zu müssen u.s.w.
  • Kampf: das sind die Menschen die immer gleich auf 180 sind, die Choleriker die rumbrüllen müssen ( für den Furz auf der Gardienenstange ) die rumtoben aus nichtigen Gründen, die sich IMMER gleich angegriffen fühlen, die immer nur austeilen, verbal oder physisch!
  • Totstellen: das sind die sogenannten " unsichtbaren " Menschen. Niemals auffallen - weder positiv, noch negativ! Das sind die Menschen die ohne Wiedererkennungswert durchs Leben " geistern ". Von denen sich niemand das Gesicht, oder den Namen merken kann. 


Jetzt kommt sicher die Frage von euch: Ja und jetzt? Was mache ich mit den Infos? Was kann ich tun?


 





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